Zum 75. Geburtstag
Ausgewählte Texte, Zitate, Interviews

Mit einer Vielzahl von Aufsätzen, Interviews und Reden hat sich Hans Tietmeyer, Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, seit dem Herbst 2000 an der Debatte um die Erneuerung des Wirtschafts- und Sozialsystems in Deutschland beteiligt. Eine Auswahl hat die INSM zu seinem 75. Geburtstag zusammengestellt.

Mitte August 2005 gab er der katholischen Mailänder Tageszeitung Avvenire ein Interview zum Besuch von Papst Benedikt XVI. Hans Tietmeyer ist praktizierender Katholik und Mitglied der Pästlichen Akademie der Sozialwissenschaften.

Zum fünften Jubiläum der Europäischen Währungsunion gab Hans Tietmeyer der ZDF-Sendung "Berlin Direkt" ein Interview. Darin forderte forderte der frühere Bundesbankchef konsequente Reformen. Die Bundesregierung solle auf die Haushaltsdisziplin achten und so neues Vertrauen für Bürger und Investoren schaffen.

Im Februar 2005 stellte Hans Tietmeyer sein Buch "Herausforderung Euro" vor. Darin beleuchtet er aus autobiografischer Sicht und mit großer Sachkenntnis (siehe auch Rezension in der FAS) den Weg in die Europäische Währungsunion. Rezension und Hintergrund zur historischen Rolle von Hans Tietmeyer in der Süddeutschen Zeitung sowie auch in der Financial Times Deutschland.

Ebenfalls im Februar 2005 mahnte Hans Tietmeyer in einem Interview des manager magazins die Verbesserung der Rahmenbedigungen für mehr Investitionen in Deutschland an. Dies sei Voraussetzung für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

"Viele politische Ansätze und Vorschläge weisen inzwischen in die richtige Richtung. Und die politische Diskussion ist in Gang gekommen, sei es in der Arbeits- und Sozialpolitik, im Bildungswesen oder in der Haushaltspolitik." Das ist ein Zitat aus einer Rede, die Hans Tietmeyer Ende November zur Preisverleihung an den Reformer des Jahres 2004 hielt. Gleichzeitig mahnte er aber mehr Konsequenz bei der Umsetzung an. hielt. Der Kuratoriumsvorsitzende stellte sich damit grundsätzlich hinter die Agenda 2010.

Ende November 2004 forderte Hans Tietmeyer in einem Handelsblatt-Aufsatz eine langfristig angelegte und konsequente Konsolidierungsstrategie, die das strukturelle Defizit auf allen Ebenen des Staates reduziert.

In einer Rede zur Preisverleihung an den Ministerpräsidenten des Jahres mahnte Hans Tietmeyer im September 2004 eine Föderalimusreform in Deutschland an, die auch die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern auf eine neue Grundlage stellt.

Mit dem "Brain Drain", dem Wegzug von wissenschaftlichen Know-how aus Deutschland, beschäftigte sich Hans Tietmeyer im September 2004 in einer Handelsblatt-Kolumne.

Im Juli 2004 sprach sich Hans Tietmeyer in einem im Handelsblatt veröffentlichten Aufsatz für für die Einführung einer Gesundheitsprämie und gegen die Bürgerversicherung aus. Allerdings greife eine Reform, die sich allein auf die Finanzierungsseite beschränkt, zu kurz. Mehr Wettbewerb sei notwendig. Den Aufsatz finden Sie hier.

"Global ist sozial" - unter dieser Überschrift beschäftigte sich der INSM-Kuratoriumsvorsitzende in einem Beitrag für das Monatsmagazin Cicero mit der Globalisierungsdebatte.

"Die Soziale Marktwirtschaft erneuern" - unter diesem Titel fasste 2001 eine Broschüre Beiträge des INSM-Kuratoriumsvorsitzenden Hans Tietmeyer zur Reformdebatte zusammen. Die Broschüre steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung. Kurze Beschreibung der Broschüre: hier.