Tietmeyer über den Fußball-Fan Erhard
In einem Artikel vom 13. Februar 2007 würdigt das Handelsblatt den früheren Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard. Anlass: Seit kurzem steht eine Erhard-Büste im Haus. Zum 110. Geburtstag wurde sie dort aufgestellt, und zur Feierstunde kamen viele frühere Wirtschaftsminister, von Werner Müller bis Manfred Lahnstein. "Und dann ist da noch jemand zur Feierstunde gekommen, der zwar nie Wirtschaftsminister war, den gebürtigen Fürther Ludwig Erhard aber noch im Amt erlebt hat: Hans Tietmeyer", schreibt das Blatt.
Weiter heißt es In dem Bericht: "Der spätere Präsident der Deutschen Bundesbank trat 1962 in die Dienste des Bundeswirtschaftsministeriums. Sein neuer Chef war damals bereits seit 13 Jahren im Amt und seit fünf Jahren zusätzlich Vizekanzler. Tietmeyer erinnert sich nicht nur an die wirtschaftspolitischen Weichenstellungen der damaligen Zeit – sondern auch an den Fußballfan Ludwig Erhard: „Man durfte ihn nicht stören, wenn ein Spiel der Mannschaften Nürnberg oder Fürth auf dem Plan stand.“ Und zu den ersten Themen, die Tietmeyer für Erhard zu bearbeiten hatte, zählte eines, das erst vor wenigen Wochen wieder Saison hatte: der Investivlohn."
Hans Tietmeyer begann seinen Dienst im im Bundesministerium für Wirtschaft 1962 als Referent, wurde 1967 Leiter des Referats Grundsatzfragen der Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspoliti und stieg 1973 zum Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitk auf. Diese Position hatte er bis 1982 inne. In diesem Jahr wechselte er als Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium. Weitere Informationen im Curriculum Vitae . In einem Interview äußerte sich Graf Lambsdorff, früherer Wirtschaftsminister, über seinen Hauptabteilungsleiter Tietmeyer.
Lesen Sie auch den ganzen Bericht im Handelsblatt über die Aufstellung der Erhard-Büste im BmWi.
