Horst Köhler - zur Person
Bundespräsident Dr. Horst Köhler begann seine ministerielle Laufbahn, als er 1976 in die Grundsatzabteilung des von Otto Graf Lambsdorff geleiteten Bundeswirtschaftsministeriums eintrat. Leiter der politischen Grundsatzabteilung des BMWi war damals Hans Tietmeyer.
1981 wechselt Horst Köhler in die Staatskanzlei des damaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Gerhard Stoltenberg.
Als Stoltenberg 1982 Finanzminister wird, geht auch Horst Köhler nach Bonn – in den Leitungsstab des BMF. Dort ist auch Hans Tietmeyer – als neuer Staatssekretär.
1990 wird Horst Köhler Staatssekretär: Nachfolger Tietmeyers, der ins Direktorium der Deutschen Bundesbank berufen worden ist.
Weitere berufliche Stationen:
Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes,
Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London und
2000 Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds IWF in Washington.
Am 23. Mai 2004 wählt die Bundesversammlung Horst Köhler im ersten Wahlgang zum neunten Bundespräsidenten.
